BILDUNG FÜR DAS HERZ

In unserer Welt die von Wissen, Rationalität und Wissen geprägt ist, wird es immer wichtiger sein Herz zu bilden, um die nötige Balance zu schaffen zwischen Herz und Verstand. Erst wenn wir Gedanken und Gefühle gleichermaßen annehmen, können wir auch auf physischer Ebene Heilung erfahren. Der Begriff "Herzensbildung" macht deutlich, dass dies der Weg ist, ein authentisches, soziales und mitfühlendes Wesen zu werden. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Menschen uns füreinander öffnen, uns trauen einander anzunähern, damit wir uns mit anderen verbunden fühlen können. Eine echte Verbindung von "Herz zu Herz" zu schaffen, hilft uns aus dem Gefühl des Getrenntseins auszusteigen. Der Weg zur Vollkommenheit und dem Ziel des Eins-Sein geht allerdings nur über den Weg in das eigene Herz.


MENSCHEN MIT VERSCHLOSSENEN HERZEN FÜHLEN SICH ISOLIERT, EINSAM UND ALLEINE

Viele Menschen haben durch viele schmerzhafte Erfahrungen im Laufe der Zeit den Zugang zu ihrem Herz und seinen Fähigkeiten verloren. Doch nur in der Anbindung an unser Herz können wir Liebe, Glück, inneren Frieden und wahre Freiheit empfinden. Die Offenheit und Bereitschaft sein Herz wieder vollständig zu öffnen, ist derzeit ein großer Wunsch und die tiefe Sehnsucht vieler Menschen. Eine echte Verbindung von "Herz zu Herz" zu schaffen, hilft uns aus dem Gefühl des Getrenntseins auszusteigen. Der Weg zur Vollkommenheit und dem Ziel des Eins-Sein geht allerdings nur über den Weg in das eigene Herz.

WARUM BILDEN WIR UNSER HERZ STATT UNSEREN VERSTAND?

Kein anderes Organ unseres Körpers spiegelt in unserer Sprache die enge Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele so wieder wie das Herz. Es wird als feinfühligstes und empfänglichstes Organ bezeichnet, denn es besitzt eine eigene Intelligenz. Das Herz ist das wichtigste Organ unseres physischen Körpers und unser "spirituelles Herz" dagegen ist das tiefste Energiezentrum welches unserem Emotionalkörper innewohnt. In unserer Welt die von Wissen, Rationalität und Logik geprägt ist, wird es immer wichtiger sein Herz zu bilden, um die nötige Balance zu schaffen zwischen Herz und Verstand. Erst wenn wir Gedanken und Gefühle gleichermaßen annehmen, können wir auch auf physischer Ebene Heilung erfahren. Das Einzige, was uns daran hindert, unsere Vollkommenheit wahrzunehmen, ist die fehlende Achtsamkeit für unser spirituelles Herz.

WAS ZEICHNET EINEN HERZMENSCHEN AUS?

Die Menge an Wissen ist nicht das einzige Gütekriterium für einen gebildeten Menschen. Was es braucht sind die Qualitäten aus dem Herzen: "Emotionalität und Empathie". Wir sprechen auch von emotionaler Intelligenz und die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung belegen, das Denken und Fühlen nicht getrennt voneinander ist. Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz verfügen über ein stabiles Selbstwertgefühl. Für alle Handlungen und auch um Leistungen zu vollbringen, ist ein stabiles, emotionales Fundament wichtig. Bei der "Herzensbildung” geht es um Persönlichkeitsentwicklung, und zwar im Hinblick auf zwischenmenschliche Qualitäten.

WAS GENAU PASSIERT BEI DER HERZBILDUNG?

Sein Herz zu bilden bedeutet, mehr Einfühlungsvermögen zu entwickeln, sich selber und seine Emotionen besser wahrzunehmen und zu lernen sich anzunehmen, so wie man ist. Dadurch lernen wir auch andere so zu anzunehmen wie sie sind. Der Begriff Herzensbildung macht deutlich, dass es der Weg ist ein authentisches, soziales und mitfühlendes Wesen zu werden. Es gibt viele wunderbare Qualitäten, die dem Herzen innewohnen und die jeder von uns besitzt. Es ist die Fähigkeit zu Liebe, Dankbarkeit, Vergebung, Freiheit, Wahrhaftigkeit, Hingabe, Mitgefühl und die Kraft zur Selbstheilung. Es ist immer das spirituelle Herz in uns, welches sich nach der Energie der Schöpfung sehnt: nach bedingungsloser Annahme und Liebe.

"Das Herz gleicht einem Garten.
Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen.
Was für Keimlinge willst du darin anpflanzen?"
(Jack Kornfield)